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Der Census of Antique Works of Art and
Architecture Known in the Renaissance macht es
sich seit vielen Jahren zur Aufgabe, dieses
unerschöpfliche Material der Renaissance zu
sammeln, zu sichten und für kunst- und
kulturgeschichtliche Forschungen wissenschaftlich zu
erschließen. Das Projekt wurde im Jahre 1946 am
Warburg Institute in London auf Initiative von Fritz
Saxl, Richard Krautheimer und Karl Lehmann-Hartleben
begründet. Man verzeichnete die in der
Renaissance bekannten antiken Werke zunächst auf
Karteikarten und gab die jeweiligen
zeitgenössischen Quellen dazu an. Anfang der
achtziger Jahre fiel die Entscheidung, die
Informationen des Census
computergestützt aufzubereiten und den Zugriff
auf die Daten von verschiedenen Fragestellungen her
zu ermöglichen. Nach Stationen in London, New
York und Rom hat das Projekt seit 1995 seinen Sitz am
Kunstgeschichtlichen Seminar der
Humboldt-Universität zu Berlin. Im Januar 2003
wurde es zudem als Langzeitvorhaben in die
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
aufgenommen. Der wissenschaftliche Beirat des
Census-Projekts setzt sich aus den
DirektorInnen des Warburg Institute London, der
Bibliotheca Hertziana Rom, des Getty Information
Institute und des Getty Center Los Angeles, sowie des
Warburg-Hauses Hamburg, zusammen.
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