Kein Mangel an Beweisen

Das Census-Projekt


Ansicht des Colosseums vom Forum Romanum aus, Fotografie vor 1932
Ansicht des Colosseums vom Forum Romanum aus, Fotografie vor 1932
sog.Anonymus Escurialensis: Ansicht des Colosseums vom Forum Romanum aus, vor 1509, Codex Escorialensis, fol. 28 verso
sog.Anonymus Escurialensis: Ansicht des Colosseums vom Forum Romanum aus, vor 1509, Codex Escorialensis, fol. 28 verso

Der Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance macht es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe, dieses unerschöpfliche Material der Renaissance zu sammeln, zu sichten und für kunst- und kulturgeschichtliche Forschungen wissenschaftlich zu erschließen. Das Projekt wurde im Jahre 1946 am Warburg Institute in London auf Initiative von Fritz Saxl, Richard Krautheimer und Karl Lehmann-Hartleben begründet. Man verzeichnete die in der Renaissance bekannten antiken Werke zunächst auf Karteikarten und gab die jeweiligen zeitgenössischen Quellen dazu an. Anfang der achtziger Jahre fiel die Entscheidung, die Informationen des Census computergestützt aufzubereiten und den Zugriff auf die Daten von verschiedenen Fragestellungen her zu ermöglichen. Nach Stationen in London, New York und Rom hat das Projekt seit 1995 seinen Sitz am Kunstgeschichtlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Januar 2003 wurde es zudem als Langzeitvorhaben in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Der wissenschaftliche Beirat des Census-Projekts setzt sich aus den DirektorInnen des Warburg Institute London, der Bibliotheca Hertziana Rom, des Getty Information Institute und des Getty Center Los Angeles, sowie des Warburg-Hauses Hamburg, zusammen.



Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften


Kunstgeschichtliches Seminar der Humboldt Universitšt zu Berlin



CENSUS of Antique Works of Art and Architecture known in the Renaissance