Dieselbe Rate des Mehrwerths, bei constantem Exploitationsgrad der , würde sich so in einer fallenden Profitrate ausdrücken, in Folge des mit
seinem materiellen Umfang wachsenden, (wenn auch nicht in demselben
Umfang wachsend, worin es grössere Masse von Arbeitsmitteln darstellte)
Werthumfang des constanten und darum des Gesammtcapitals. |
|204[ Nimmt man nun ferner an, daß jene graduelle Veränderung in der
Zusammensetzung des Capitals sich nicht in besondren zuträgt, sondern Veränderungen in der Zusammensetzung des einer
bestimmten Gesellschaft angehörigen Gesammtcapitals anzeigt, also in der organischen Durchschnittszusammensetzung des Capitals, so wäre ihr nothwendiges Resultat ein gradueller Fall
in der allgemeinen Profitrate bei gleichbleibender Rate des Mehrwerths oder
constantem Exploitationsgrad der Arbeit durch das Capital. Nun hat sich
aber gezeigt, daß es ein Gesetz der capitalistischen Productionsweise ist,
daß mit ihrer Entwicklung eine relative Abnahme des variablen Capitals im
Verhältniß zum constanten Capital und damit im Verhältniß zu dem in gesetzten Gesammtcapital stattfindet. Es heißt dieß in andren Worten
nur, daß dieselbe Arbeiteranzahl, (dieselbe Arbeitskraft) in Bewegung durch ein Capital von demselben Werthumfang, durch ein variables von gegebner Werthgrösse, in Folge der innerhalb der capitalistischen
Productionsweise sich entwickelnden eigenthümlichen , eine stets wachsende Masse von Arbeitsmitteln, Rohmaterial, , Maschinerie und fixes Capital aller Art in derselben Zeit in setzt oder productiv consummirt, verarbeitet, daher auch ein
constantes Capital von stets wachsendem Werthumfang. Diese progressive
relative Abnahme des variablen Capitals im Verhältniß zum constanten
und daher zum Gesammtcapital ist identisch mit der progressiven höheren
organischen Zusammensetzung des gesellschaftlichen Capitals, der
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