Nimmt man nun ferner an, daß diese graduelle Veränderung in der Zusammensetzung des Kapitals sich nicht bloß in vereinzelten zuträgt, sondern mehr oder weniger in ||192| allen, oder doch in den entscheidenden Produktionssphären, daß sie also in der organischen Durchschnittszusammensetzung des einer Gesellschaft angehörigen Gesammtkapitals einschließt, so muß dies allmälige Anwachsen des konstanten Kapitals, im Verhältniß zum variablen, nothwendig zum Resultat haben einen graduellen Fall in der allgemeinen Profitrate bei gleichbleibender Rate des Mehrwerths oder * gleichbleibendem Exploitationsgrad der Arbeit durch das Kapital. Nun hat sich aber gezeigt, als ein Gesetz der kapitalistischen daß mit ihrer Entwicklung eine relative Abnahme des variablen im Verhältniß zum konstanten Kapital und damit im Verhältniß zu dem in Bewegung gesetzten Gesammtkapital stattfindet. Es heißt dies nur, daß dieselbe Arbeiterzahl, dieselbe Menge Arbeitskraft, disponibel gemacht durch ein variables Kapital von gegebnem Werthumfang, in Folge der innerhalb der kapitalistischen Produktion sich entwickelnden eigenthümlichen Produktionsmethoden, eine stets wachsende Masse Maschinerie und fixes Kapital aller Art, Roh- und in derselben Zeit in Bewegung setzt, verarbeitet, produktiv - daher auch ein konstantes Kapital von stets wachsendem Werthumfang. Diese fortschreitende relative Abnahme des variablen im Verhältniß zum konstanten, und daher zum Gesammtkapital ist identisch mit der fortschreitend höhern organischen Zusammensetzung des gesellschaftlichen Kapitals in seinem Durchschnitt. Es ist ebenso nur ein andrer Ausdruck für die fortschreitende Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit, die sich grade darin zeigt, daß der wachsenden Anwendung von Maschinerie und fixem Kapital überhaupt mehr Roh- und Hülfsstoffe von derselben Anzahl Arbeiter in derselben Zeit, d.h. mit weniger Arbeit in Produkte verwandelt werden. Es entspricht diesem wachsenden Werthumfang des konstanten Kapitals - obgleich er nur entfernt das Wachsthum in der wirklichen Masse der Gebrauchswerthe darstellt, aus denen das konstante Kapital stofflich - eine wachsende Verwohlfeilerung des Produkts. Jedes individuelle Produkt, für sich betrachtet, enthält eine geringre Summe von Arbeit, als auf niedrigern Stufen der Produktion, wo das in Arbeit ausgelegte in ungleich größrem Verhältniß steht zu dem in Produktionsmitteln ausgelegten. Die im Eingang hypothetisch aufgestellte Reihe drückt also die wirkliche Tendenz der kapitalistischen Produktion aus. Diese erzeugt mit der fortschreitenden relativen Abnahme des ||193| variablen Kapitals gegen das konstante eine steigend höhere organische Zusammensetzung |