Inscriptiones Graecae

Ein Projekt an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

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IG XII 4, 1, 356

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[κ]α̣τὰ τάδε ταὶ ἱέρειαι ἱερώσθω τᾶι Δάματρι· ἐξῆ̣–
μ̣εν δὲ τοῖς κυρίοις καὶ τᾶμ μὴ παρευσᾶν γυναικῶ[ν]
τῶι χρήζοντι ἐμβάλλεσθαι, αἴ κα ἐν τᾶι χώραι
ἔωντι· τὰς δὲ λαχούσας ὀμοσάσας ἱερῶσθαι· ταῖς
5δὲ τελευμέναις καὶ ταῖς ἐπινυμφευομέναις ἦμεν
τᾶι δηλομέναι, καθάπερ καὶ πρὶν πωλητὰν γενέσθαι
τὰν ἱερωσύναν συνετάχθη, πέντ᾿ ὀβολὸς διδούσαις
ἀπολελύσθαι τῶν ἄλλων ἀναλωμάτων πάντων·
παρασκευάξαι δὲ ταῖς τελευμέναις τὰς ἱερῆς τὰ νομι–
10ζόμενα· ἦμεν δὲ καὶ τῶν γερῶν τῶν θυομένων ταῖς χρηζού̣–
σαις ἀποδόμεν τοῦ μὲν ἐτέλου ἡμιωβέλιον, τοῦ δὲ τελεί[ου]
[ὀβολόν]· τ̣[ο]ῦ̣ δ̣ὲ ἀ̣γερμοῦ καὶ̣ – – . [.] . – –ν καὶ γερῶν πάντ[ων]
[– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – ἦ]μ̣εν̣ ἱερὰ ταῖς [.?.]
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Nach folgenden Regeln sollen die Priesterinnen der Demeter amtieren: dass es erlaubt
sei den Vormündern und von den nicht anwesenden Frauen
jedem beliebigen (von ihnen bestimmten) Mann, das Los einzuwerfen, wenn sie im Land
wohnhaft sind; dass die erlosten (Frauen) erst nach Vereidigung das Priesteramt ausüben; dass den
5verheirateten und verlobten (Frauen) es erlaubt ist,
jeder die will, so wie es festgesetzt war, bevor das Priestertum
verkäuflich wurde, durch Entrichtung von fünf Obolen
sich zu befreien von allen anderen Zahlungen;
dass die Priesterinnen den Verheirateten bereiten, was
10gesetzlich vorgeschrieben ist; dass auch statt der Ehrengaben von den geopferten (Opfertieren) jede,
die dies wünscht, entrichtet für einen Jährling eine halbe Obole, für ein ausgewachsenes (Opfertier)
eine Obole; dass von der Kollekte - - - und allen Ehrengaben
- - - heilig sein soll den - - -
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